» Rumaenien Donaudelta, Moldauklöster, Maramure
Periode
11-tägige Busreise

Leistungen:
10 Übernachtungen in Hotels, 1 Mittagessen and Bord des Schiffes, 6 Abendessen im Hotel, 1 Abendessen im R. "Butoiul de Aur", 1 Abendessen mit Weinverkostung und Folklore im R. "Karpatenhirsch", 1 Abendessen im R. "Pescarus" Bukarest, ein Abendessen im R. "Continental Suceava", Rundfahrten und Besichtigungen laut Programm, Eintrittsgebühren fuer die Besichtigungen laut Programm, schifffahrt im Donaudelta, deutsch sprechende reiseleitung ab/bis Grenze
Preis
470 EUR
1.Tag. So Wien - Timisoara
Um 06:30 Uhr Zustiegsmöglichkeit U3 - Station Gasometer, 1110 Wien. Die Fahrt führt Sie zuerst durch Ungarn - Györ - Budapest an die rumänische Grenze bei Nadlag und dann weiter nach Arad. Bei rechtzeitiger Ankunft (von den Grenzaufenthalten abhängig), geht es zu einem kurzen Stadtrundgang in Arad. Arad und Timisoara sind die beiden Großstädte in Banat, einer Region die sich in Mentalität, Architektur und kultureller Atmosphäre" von Altrumänien (Walachei und Moldau) unterscheidet. Die Geschichte der Stadt ist lang und abwechslungsreich. Sie sehen die Festung, die serbisch-orthodoxe Kirche und die römisch-katholische Kathedrale mit Florianskapelle. Weiter geht es dann nach Timisoara. Die Stadt bezeichnet sich auch als erste freie Stadt Rumäniens. Tatsächlich ging 1989 die Protestbewegung, die zu Ceausescus Sturz führte, von Timisoara aus. Die Stadt der Gärten und Parks ist Sitz einer namhaften Universität. A/N/F H. Continental 4*
2.Tag Mo Timisoara - Sibiu
Frühstück im Hotel. Nach dem Frühstück erfolgt die Besichtigung von Timisoara. Sie sehen den römisch-katholischen Dom aus der Barockzeit von Fischer von Erlach erbaut, die Pestsäule, das alte Rathaus, die orthodoxe Kathedrale, sowie auch das Gebäude in dem Prinz Eugen gewohnt hat. Anschließend, Weiterfahrt nach Hunedoara. Die Stadt, ein großes Eisenhüttenzentrum, ist für ihr eindrucksvolles Schloss bekannt. Die auf römischen Mauerresten erbaute Anlage, soll der ungarische König Sigismund - der spätere deutsche Kaiser - 1409 dem Fürsten Voicu Corvin, als Dank für seine Tapferkeit im Kampf gegen die Türken geschenkt haben. Heute ist ein Stilgemisch aus Gothik und Renaissance zu sehen. Zu sehen sind unter anderem die Kappelle, Räume des Wohntrakts, der Rittersaal und der Saal des Landtags. Mittagessen im kleinen Dorf Sibiel. Weiter geht es dann nach Sibiu. Die am Fuße der Südkarpaten gelegene Stadt, war im 12. Jh. unter ungarischen Herrschaft, von deutschen Siedler, den Sachsen gegründet. Sie unternehmen einen Stadtrundgang am großen und kleinen Ring, die von besterhaltenen, mittelalterlichen Bürgerhäuser umgeben sind, vorbei an dem gotischen Hallerhaus aus dem 16. Jh., der katholischen Barockkirche aus dem 18.Jh., an der Lügenbrücke bis zur mächtigen dreischiffigen evangelischen Kirche, mit einem herrlichen Blick über die alten Zunfthäuser und Befestigungsanlagen. Abendessen im Restaurant "Butoiul de Aur". N/F H. Continental 3*
3.Tag Di Sibiu - Brasov
Frühstück im Hotel. Anschließend, Fahrt nach Sighisoara mit einen kurzen Aufenthalt in Mediasch - Margarethen-Kirche und Biertan - Kirchenburg. Nach der Ankunft, Stadtrundgang in Sighisoara. Die schönste mittelalterliche Stadt Rumäniens erhebt sich auf einem bewaldeten Hügel. Entlang der Festungsmauer stehen noch neun der ürsprünglich 14 Türme mit spitzen Dächern Wache. Das imposante Bauwerk aus dem 14.Jh., in dem sich außer dem Ratsaal auch das Munitionslager, die Schatzkammer und das Archiv befinden, wurde nach einer Feuerbrunst von 1676 im Stand gesetzt. Prunkstück des historischen Museums im Stundturm ist die Nachbildung einer Apotheke aus dem 17.Jh. Bei einem Stadtrundgang bekommen Sie aber auch das Geburtshaus vom Fürst Dracula zu sehen, den alten Uhrturm und das Joseph Haltrich Gymnasium. Mittagessen im Restaurant "Haus Dracula". Nach dem Mittagessen geht es nach Brasov. König Andreas II beschenkte 1211 die Ritter des deutschen Ordens mit Grund und Boden im Burzenland an der Ostgrenze seines Reiches. Dank ihrer Lage wurde die Stadt bald eine bedeutende Handels- und Messemetropole, später auch ein Mittelpunkt der deutschen Minderheit in Rumänien. Sie besuchen das Rathausplatz im Herzen der Altstadt, die Schwarze Kirche, das Schei-Viertel und die Stadtbefestigung. Abendessen im Restaurant "Cerbul Carpatin". N/F H.Capitol 3*
4.Tag Mi Brasov - Bukarest
Frühstück im Hotel. Eventuell noch weitere Besichtigungen in Brasov (falls am Vortag zu wenig Zeit dafür verbleibt). Fahrt nach Bran und Besichtigung des Dracula-Schlosses. Hoch auf einem steilen Felsen, beherrscht das Schloss, die zu seinen Füßen liegende Schlucht und die Straße, welche Siebenbürgen mit der Walachei verbindet. Schloss Bran wird Toursiten immer wieder als "Draculaschloss" präsentiert. In Wirklichkeit hat es Vlad "Tepes" Dracula jedoch nie betreten. Doch so mächtig mitten in Transilvanien gelegen, erinnert es jedoch sehr an die Beschreibung von Draculas Burg aus Bram Stokers gleichnamigen Roman. Weiterfahrt nach Sinaia und Mittagessen im Restaurant "Economat". Am Nachmittag stehen noch die Besichtigungen der Schlösser Peles und Pelisor im Programm. Karl von Hohenzollern - Siegmaringen, der als Carol I den rumänischen Königsthron bestieg, legte 1875-1914 das Sommerschloss Peles an. Zu dem Gemisch aus Holz-, Stein- und Fachwerkarchitektur mit asymetrischen Türmen im Stil der deutschen Renaissance, kommen italienische Terrassen, Barock- und Rokokoschnörkel hinzu. Weiterfahrt nach Bukarest. Abendessen im Restaurant "Pescarus". N/F H. Bulevard 3*
5.Tag Do Bukarest - Tulcea
Frühstück im Hotel. Am Vormittag, Stadtrundfahrt in Bukarest, dem Zentrum des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens. Bukarest erlebt im Laufe der Jahrhunderten viele dunkle Zeiten wie seine Zerstörung durch die Türken 1595. Die Hauptstadt des Landes wird dennoch das Paris des Balkans genannt. Sie unternehmen eine Rundfahrt und sehen das Nationaltheater, die Universität, die Patriarchenkirche und Monumentalbauten des 20.Jh., die unter Diktator Ceausescu errichtet wurden - so auch das Haus des Volkes. Mittagessen in Bukarest. Am Abend kommen Sie in Tulcea an. Die Donau teilte sich kurz vor ihrer Mündung ins Schwarze Meer in drei Hauptarme. Chilia im Norden, Sulina, den kürzesten und Sfantu Gheorghe im Süden. Mit den großen Lagunen, von Razelm und Sinoe, bedeckt es über 5000 Km2 und steht als Biosphärenreservat unter Naturschutz der UNESCO. Tulcea ist die größte Stadt des Deltas und liegt kurz vor der letzten Gabelung der Donau an der Stelle des antiken Aegyssos. A/N/F H.Delta 3*
6.Tag Donaudelta
Heute geht es zu einem Schiffsausflug ins Donaudelta. Sie fahren auf dem Hauptkanal Sulina bis zum Kanal der Meile 36. Von hier dann weiter durch die alte Donau, beim Fortuna See vorbei bis zum Nebunu See. Neben dem Fischreichtum ist die Vogelwelt besonders beeindruckend, wenn Sie an riesigen Schwärmen von Pelikanen, Reihern, Enten und Kormoranen vorbeiziehen. Warmes Mittagessen an Bord. Am Nachmittag geht es wieder zurück nach Tulcea. A/N/F H.Delta 3*
7.Tag Sa Tulcea - Suceava
Ihre Fahrt führt Sie heute durch das Dobrudscha-Gebiet über Galati, Tecuci, Bacau und Piatra Neamt. Mittagessen werden Sie in einem Restaurant in Bacau nehmen. Besucht werden heute die Klöster Neamt, Agapia und Varatec. Das Kloster Neamt ist eines der interessantesten Klöster, im Mittelalter, ein bedeutendes orthodoxes Kulturzentrum mit Schulen für Miniaturmaler und Kopisten. Die imposante Himmelfahrtskirche mit ihrem eleganten, achteckigen Turm ist im Inneren vollständig mit Fresken bedeckt, von denen viele Märthyrerszenen darstellen. Sie sehen auch das Grab eines Mönches, der im 18.Jh.mit 60 seiner Schüler vom Berg Athos hierher kamen. Die im 19.Jh. restaurierte weiße Kirche des Klosters Agapia, mit einem Zwiebelturm erinnert etwas an die Architektur der griechischen Inseln. Auch das 1598 gestiftete Kloster Varatec ist bewohnt. In einem Innenhof steht die weiße Kirche. Die Fresken sind zum Teil von Kerzenrauch schon geschwärzt. Sie können noch den rumänischen Wein bei einer Weinverkostung am Weingut Niculitel beim Kloster Celic Dere kennenlernen. A/N/F H.Bucovina 2*
8.Tag So Moldauklöster
In der Bucovina, dem
"Buchenland", im Norden mit seinen Weiden und bewaldeten Bergen, ließen die Fürsten dutzende von Kirchen und befestigten Klöster errichten. Wegen ihrer aussergewöhnlichen Fresken sind sie heute eine Pflichtetappe auf jeder Rumänienreise. Das Nonnenkloster Dragomirna wurde 1602 als kleine Kirche errichtet. 1609 folgte dann der Bau des heutigen Klosters, der zum Schutz vor Türken und Tataren mit gewaltigen Mauern und Ecktürmen umgeben wurde. Im Inneren sind Fresken, vor allem eine schöne Christusfigur in der Kuppel, und bemalten gewundene Säulen zu bewundern. Die Kirche von Patrauti besitzt ein Schindeldach und einen freistehenden Holzturm. Sie stammt von 1487 und war eine der ersten Kirchen, die Stefan der Große errichten ließ. Mittagessen im Restaurant "Popas Bucovina". Das große, wiederholt von den Türken und Kosaken in Brand gesetztes und geplündertes Kloster Putna, ist seit seiner Weihung 1470 ununterbrochen aktiv. Das wunderbare Nonnenkloster Sucevita aus dem späten 16.Jh. wurde zur Abwehr der Türkeneinfälle stark befestigt. Die Kirche von Sucevita ist die am reichsten verzierten Klöster der Bukovina. Die Malereien, die ihr den Beinamen "Grünes Juwell" einbrachten, sind von tausenden von Personen bevölkert, von Engeln und Märtyren, von Prophäten und Bischöfen. Die 1503 erbaute, ebenfalls turmlose Kirche von Arbore gehört zu den kleinsten der Bukovina. Auf ihren Aussenfresken von 1541 herrschen 5 verschiedene Töne von Grün. Besonders sehenswert sind die Darstellungen der Schöpfung und Szenen aus dem Leben zweier Heiligen. Abendessen im Restaurant Continental Suceava. N/F H.Bucovina 2*
9.Tag Mo Suceava - Piatra Fantanele
Heute besichtigen Sie die Moldauklöster Voronet, Humor und Moldovita. Mittagessen im Restaurant "Casa Elena" in Voronet. Das Kloster Voronet selbst ist verschwunden, es bleibt allein die Kirche, die im Sommer 1488 in nicht einmal vier Monaten zu Ehren des Einsiedlers Daniil, eines Beraters Stefan des Großen, errichtet wurde. Berühmt gemacht haben die "Sixtinische Kapelle" des Ostens ihre Fresken. Das kleine, 1530 gestiftete und immer noch aktive Kloster Humor, war früher berühmt für seine Miniaturmalerei? und Schreibkunstwerkstatt. Das von mächtigen Mauern und Türmen geschützte Nonnenkloster Moldovita ist eines der größten der Bukovina. Fünf Jahre nach seiner Stiftung 1532 wurde seine Kirche bemalt. Im Klostermuseum sind Möbel aus dem 16.Jh. erhalten, darunter der Thronsessel des Stifters, Petru Rares. Bei Ihrer Weiterfahrt besichtigen Sie noch das Holzmuseum von Campulung, das eine reiche Sammlung geschnitzter Gegenstände besitzt. A/N/F H.Schloss Dracula 3* Piatra Fantanele
10.Tag Di Piatra Fantanele - Satu Mare
Heute geht es in das Maramuresch-Gebiet. Sie besichtigen die Holzkirchen von Bogdan Voda, Ieud und Rozavlea. In Bogdan Voda haben archeologische Ausgrabungen in den letzten 20 Jahren einen christlichen Friedhof, eine feudale Residenz aus dem 13-14 Jh. und die Ruinen einer Steinkirche, sowie ein Kloster aus dem 13.Jh. zum Vorschein gebracht. Das Dorf Ieud liegt im Iza-Tal, 50 Km von Sighet entfernt. Es ist berühmt durch seine Holzkirche, eine der größten alten Holzbauten Rumäniens. Sie wird Holzkathedrale oder gotische Kathedrale genannt und ist die schönste unter den 31 alten Holzkirchen der Maramuresch. Rozavlea ist eine große Ortschaft gelegen im Iza-Tal. Die Kirche ist eine der schönsten Holzbauwerke Rumäniens. Sie wurde 1717-1720 gebaut. Nahe der ukrainischen Grenze steht dann noch der Besuch des "Heiteren Friedhofs" in Sapanta im Programm. Das rumänische Dorf Sapanta hat einen einzigartigen Beerdigungsritus - jeder muss mit einer ironischen Nachrede rechnen. Man findet auf jedem Grabstein ein lustiges Gedicht über den Verstorbenen. Mittagessen im Restaurant "Perla Sigheteana" in Sighetul Marmatiei. A/N/F H.Dacia 3*
11.Tag Mi Satu Mare - Heimat
Der heutige Tag führt Sie wieder zurück in die Heimat. Fahrt von Satu Mare nach Ungarn, nach Debrecen und weiter in die Heimat
Preis pro Person (DZ;HP) - 470 EUR
Einzelzimmerzuschlag - 180 EUR
Programm Buchen
Kontakt
Tel: 0040 21 323 30 06
Fax: 0040 21 321 41 97
Email: office@karpaten.ro
Ähnliche Reisen
Bahnreise Rumänien
1. Tag: Frankfurt - Bukarest - Tulcea
Ankunft am Flughafen Bukarest - Otopeni. Empfang vom rum&aum... (730 EUR)
Donaudelta und Moldauklöster
1.Tag. Zürich - Bukarest - Tulcea
Ankunft am Flughafen in Bukarest Otopeni. Empfang vom rum&a... (505 EUR)
Siebenbürgen, Moldauklöster, Donaudelta
1.Tag. Frankfurt - Bukarest
Ankunft am Flughafen Bukarest. Empfang vom rumänischen Reiseleite... (625 EUR)


